So schwer ein Abschied aus New York auch fällt, so hat ein Abschied aus den USA auch sein Gutes: Der Blutdruck rebelliert nicht mehr gegen Rush Limbaugh und andere scheuklappen-konservative Radio-Talker, oder kirchlich geförderte Gottesdienst-Übertragungen mit Erdöl-Problem-Predigten. Die Gehörgänge befreien sich von platt-patriotischem Getexte jeiernder Countrysongs.
Das Dumme ist nur: manche haben sich festgesetzt. Und musikalische Phantomschmerzen kennen keine Grenzen.
Dennoch lässt sich die kollektive Sozialpsyche im Kernland der Vereinigten Staaten, zwischen New York und Los Angeles, zwischen Chicago und Miami, kaum besser begreiflich machen als durch Songs, die man eigentlich zu verdrängen sucht…
Einige Reminiszenzen, denen man als sendersuchender Autofahrer zwischen Kansas und Alabama nie entrann:
Im Übrigen sei dem sterbenden Soldaten für die Freiheit des Freitagbiers gedankt: